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Termine Stadtführungen

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Stadtführung in Zwickau: Clara Schumann, Innenstadt, Bronzeguss, Industriekultur ...

Das besondere Jahr 2021 veranlasst mich, vorerst keine öffentlichen Stadtführungen anzubieten.

Wenn auch Sie sich auf einen unterhaltsamen Spaziergang durch die schöne Stadt freuen - kommen Sie auf mich zu, wenn es wieder gestattet ist. Gehen Sie mit mir auf eine interessante Entdeckungsreise! Kultur und Unterhaltung sind dann nicht nur Teil meines Lebens, sondern auch Ihres Lebens. Darauf freue ich mich!

Gerne können Sie einen Geschenkgutschein erwerben und Freunden, Familie und guten Bekannten damit eine Vorfreude bereiten.

Meinungsaustausch erwünscht - Erinnerungen können Sie gerne mitbringen.


Das sagen andere:

Eindrücke von der Führung anläßlich des Weltgästeführertages

Feb 2, 2013
Brunnen auf dem Kornmarkt, ZwickauRund um Menschen und Märkte und auf Luthers Spuren sollte es durch Zwickau gehen. Um 16:16 Uhr startete die Führung, dick eingemummelt bei - 4oC versammelten sich sehr viele Wissenshungrige und Neugierige vor dem Rathaus.

Eingeladen hatte Katharina von Bora alias Dr. Ute Haese, Bekanntes und Unbekanntes in Zwickau zu entdecken. Rathaus, Alte Münze in der Münzgasse, Kornmarkt sowie der Grünhainer Klosterhof waren die ersten Stationen.

Katharina von Bora erzählte Stadtgeschichte und Geschichten über die Stadt. Am Grünhainer Klosterhof musste ich entdecken, wie unaufmerksam ich durch die Stadt lief. Tafeln zeigen an, dass hier Stadtgeschichte geschrieben wurde: „Lutherweg“ und „Auf den Spuren Schumanns“.

Domhof, Priesterhäuser, Marienkirche (Dom) wieder lauschten wir, ca. 45 Interessierte, den Worten Katharinas und stapften durch den hohen Schnee. Die Lutherplane hatten auf­merksame Beobachter schon im letzten Jahr entdeckt, die von der Restauration frei­gegebenen Skulpturen am Dom nicht alle Gäste der Kostümführung. Da standen Melanch­thon, Luther, Buden­hagen ebenso wie Katharina von Bora und Barbara Uthmann. Auch Frauen schafften es in der damaligen Zeit, geschätzt und verehrt zu werden und um uns heute von ihren Sockeln herab zu berichten.
Martin von Römer ließ u.a. zwei Getreidespeicher als Vorratslager für die Stadt und eine Schule für die Stadt - schließlich wurde die Bildung besonders gefördert. Zwickau war eine der bedeutendsten Städte in Sachsen – die Perle Sachsens – das große Berggeschrei und das Zwick’sche Tuch hatten die Stadt reich gemacht.
Stolz kann jeder Zwickauer auf seine Stadt sein. Viele Impulse für die Geschichte gingen von ihr aus. Der Zwickauer Rat unterstützte und förderte die Reformation, auch wenn Thomas Müntzer der Stadt verwiesen wurde, die Reformation siegte hier schon sehr früh dauerhaft.

Ich bin erst vor kurzem nach Zwickau gezogen. Bisher kannte ich nur Martin von Römer und das Schumann-Haus. Ich hatte einige Jahre in Römersgrün gewohnt, mich aber mit Zwickau kaum beschäftigt. Neugierig lauschten wir, viele Zwickauer aber auch Zugezogene wie ich und Gäste der Stadt, bei eisiger Kälte Katharina von Bora. Vieles gibt es noch zu berichten. Wie über das Dünnebierhaus, das Gewandhaus, die Stadtmauer oder die Paradiesbrücke.

Die Kurzweil durch die Innenstadt endete auf dem Hauptmarkt. Es waren 1½ Stunden vergangen, trotz der Kälte waren alle die gesamte Zeit mitgegangen. Mit vielen Eindrücken und neuer Entdeckungslust für diese Stadt füllte sich schnell der Beutel Katharinas mit Gaben für ein Bildungsprojekt für Kinder in Afrika, denn Spenden waren aus Anlass des Weltgäste­führer­tages willkommen.

Gern folge ich der Einladung Katharinas zu einem weiteren Spaziergang an wärmeren Tagen. Wer sich für die Geschichte seiner Stadt interessiert, sollte einmal mit Katharina von Bora durch die Stadt bummeln.

Regine Alm, Zwickau